Mittwoch, 6. April 2016

Meine INDAC Besprechung zu Disney's neuem Jungle Book

Über INDAC, der Community-Seite der deutschen Animationsszene konnte ich an der Pressevorführung von Disney's neuer Jungle Book Verfilmung teilnehmen.

Hier meine Eindrücke zu dem Film:


Disney’s The Jungle Book, Originalfassung, 3D
Erwartungen erfüllt.

Mit der Zeichentrickverfilmung von Rudyard Kiplings Dschungelbuch hatte Disney bereits Maßstäbe gesetzt, was die animierte Choreographie zwischen Figuren und Musik betraf. Disney ist animationstechnisch stets einen Schritt voraus. Zum einen, um die Konkurrenz, aber vor allem um das Publikum immer wieder erneut zu verblüffen. Dabei geht es stets darum, eine Geschichte so glaubwürdig und so emotional wie möglich zu erzählen, so, dass das Publikum einerseits nicht mehr feststellt, dass es sich um animierte Figuren handelt und andererseits umso erstaunter ist, wenn ihm gewahr wird, dass ihm diese Geschichte mit Animation erzählt wurde. Alles soll so realistisch wie möglich sein, so realistisch, dass selbst surreale Inszenierungen abgekauft werden. Zum Beispiel sprechende Tiere. Ein Animationsfilm hat meist nur dann einen Sinn, wenn man etwas zeigt, was man mit der Kamera real nicht aufnehmen kann. Und ein Animationsfilm ist genau dann perfekt, wenn dennoch alles so wirkt, als hätte man es mit der Kamera aufgenommen. Disney-Filme sind immer perfekt. Und um diese Perfektion zu erreichen, bedient sich Disney nicht vorhandener Techniken sondern erfindet diese neu. Das fing mit der Multiplankamera an und endet, wobei das sicher noch lange nicht das Ende ist, mit Software, die Fell so echt aussehen lässt, dass man keinen Unterschied mehr zum Original sieht. Wobei hier bei Disney auch gilt, nichts zu überzeichnen. Alles soll möglichst so real sein, dass es real wirkt. Sonst lässt man es lieber weg. Für die Neuverfilmung des Dschungelbuchs von Rudyard Kipling hat sich Favreau dazu entschlossen, bis auf den Jungen Mowgli alles mit dem Computer nachzubauen. Alles. Und wenn man das weiß und die ersten Bilder des Filmes im Dschungel sieht, weiß man, dass Disney einen weiteren Schritt der Perfektion erreicht hat.

Es war umwerfend. Bevor ich auf die klize-klitze-kleinen Dinge zu sprechen komme, kann ich es nur noch einmal wiederholen. Das was man in diesem Film zu sehen bekam, war graphisch einfach fantastisch. Die Pflanzen, die Tiere, das Wasser, die Felsen, der Dschungel, jeder einzelne Charakter war einfach faszinierend anzuschauen. Und wenn man sich die Credits und die Produktion anschaut, weiß man auch warum. Neben den stundenlangen klassischen Bewegungsstudien der Tiere, die jede Disneygeneration zu lernen hat, gab es auch eine gigantische Bibliothek an Bildmaterial, die zuvor aufwändig erstellt wurde, um so viel Referenzmaterial wie möglich zu haben, um einen indischen Dschungel und seine Vegetation nachbauen zu können. Und neben den großartig gebauten und animierten Figuren wie die Wölfe Raksha und Askela, der schwarze Panther Bagheera, der Tiger Shere Khan, die Python Kaa und der Bär Baloo, tauchten immer wieder in kleineren Szenen verschiedene andere Dschungeltiere auf, die die Szene auflockerten. Nicht als Sidekick wohlgemerkt. Es wurden diesmal keine nervigen Schneemänner hinzu erfunden, die dann klassischerweise wieder von Otto synchronisiert werden (nichts gegen Otto, aber den Scrat-Verschnitt aus der Eiskönigin hätte man sich wirklich sparen können). Nein, sie waren einfach nur da, um die zauberhafte Welt des Dschungels und ihrer Bewohner zu zeigen. Zum Beispiel ein ewig verwirrtes Stachelschwein, sehr lustige Springmäuse, vorwitzige Wildschweine und vieles mehr. Wobei ich gar nicht weiß, ob die tatsächlich alle so im indischen Dschungel vorkommen. Selbst ein Frosch hüpfte einmal ins Bild wie beim Dschungel-Camp und wischte sich die Tropfen von der Stirn. All diese Tiere waren so großartig nachgebaut und animiert, dass es eine wahre Freude war, ihnen zuzuschauen. Sehr imposant war im Übrigen auch der Auftritt der Elefanten.

Eine der großen Herausforderung war die Interaktion des Jungen mit der 3D Welt. Damit er überhaupt interagieren konnte, wurde für ihn alles, was für seine Szenen notwendig war im Studio nachgebaut. Es gab nur sehr wenige Stellen, bei denen ich das Gefühl hatte, dass das nicht hundertprozentig funktionierte.

Und es gab generell nur sehr wenig, was es zu beanstanden gäbe. Dennoch seien diese Punkte hier natürlich erwähnt. Wer das nicht wissen will, sollte spätestens jetzt die Seite wechseln.


Animation

Selbst wenn man noch so viele Tiere und ihre Bewegungen, ihre Verhalten und ihre „Fellanimation“ am lebenden Objekt studiert, man wird sie niemals menschliche Laute artikulieren sehen. Ich meine jetzt nicht die, die zufällig entstehen könnten und unseren Vokalen und einigen wenigen Lippenlauten ähneln. Nein, ich meine zusammenhängende Sätze. Bei Zeichentrickfiguren ist das natürlich kein Problem, aber bei dem Anspruch, Tiere real sprechend zu animieren ist das schon eine Herausforderung. Und die ist bis auf wenige Ausnahmen gelungen. Herausragend hierbei Balu, Shere Kahn und King Louie. Bei Bagheera hatte ich manchmal etwas Schwierigkeiten. Die gesamte Mundpartie wirkte stellenweise unrealistisch. Oder besser, nicht so, wie man es sich vielleicht bei einem Panther vorstellt. In kurzen Momenten musste ich eher an einen Schimpansen denken. Leichte Probleme hatte ich auch mit den Wölfen. Raksha war großartig animiert, zum Verlieben. Akelas zusammengekniffene Augen habe ich nicht so abgenommen. Offensichtlich ist es schwierig, einen Hund / Wolf sprechen zu lassen, vielleicht, weil sie uns so vertraut sind. Dann sieht man eher, wenn es nicht so richtig funktioniert. Das ist mir auch bei den Rakshas Jungen aufgefallen. Und nicht nur beim Sprechen. Auch das Laufen wirkte auf mich nicht so, wie ich es von echten Hunden kannte. Das bezieht sich aber auch auf die anderen Raubtiere und ist ein Phänomen, das mir schon häufiger aufgefallen ist. Das Abknicken der Einzelnen Partien von Vorder- und Hinterläufen, vor allem bei den Hinterläufen fällt mir das auf, mag anatomisch korrekt sein und dennoch sieht die Bewegung der Gelenke irgendwie falsch aus. Minimal. Aber was da genau nicht stimmt, hab ich noch nicht rausgefunden. Ich meine aber, es liegt daran, dass die Tiere zu weit nach unten gehen und sich dadurch die Gelenke zu weit nach außen drücken, so als wären sie zu lang. Das wirkt auf mich unnatürlich.
Und eines hat mich noch überrascht: In einer Szene, in der es heftig regnet, sieht man weder bei den Wölfen noch bei Mowgli, wie die Regentropfen auf ihren Körpern auftreffen! Es sieht aus, als ständen sie hinter dem Regen.


Story (Achtung Spoilerwarnung)

Obwohl die Disneys viel Wert auf das Storytelling legt, werden sie oft gerade für die Story und vor allem im Vergleich zu ihrer immer wieder herausragenden und innovativen Tricktechnik kritisiert. Und auch ich habe einige Kritikpunkte.
Vorab möchte ich aber noch auf eine Szene eingehen, bei der ich etwas mehr von Disney erwartet hätte: Shere Kahns erster Auftritt. Nicht, dass er nicht imposant war. Es ist eher eine Kleinigkeit, die mir aufgefallen ist bzw. die ich vermisst habe. Zum einen sieht man kein Gewicht in seinen Sprüngen, wenn er mit den Pfoten auf den jeweiligen Felsvorsprüngen aufkommt, was mich für Disney wirklich erstaunt hat. Das ist mir in der Tat aber nur in dieser Szene aufgefallen. Und zum anderen wäre es sicher keine Schwierigkeit gewesen, als er am Ufer des Peace Rock zum Stehen kommt, ihn zum Schluss noch einen Schritt ins Wasser zu machen zu lassen, um ihn stärker mit der Umgebung zu verbinden. Eine kleine Welle hätte schon genügt. Und es wäre wieder mal so kleiner Gag gewesen, der das disneyaffine Publikum erfreut hätte. Er läuft eine Weile am Ufer entlang und es wirkt, als gehörten Ufer und Wasser nicht zusammen, bzw als wäre Shere Khan auf dem Ufer vom Wasser getrennt wie auf einer Bühne, die beide Elemente optisch trennt. Man wartet förmlich darauf, dass er das Wasser berührt und will sich endlich über die geistreichen Animatoren freuen. Aber es passiert nicht.

Aber das nur am Rande. Wichtiger sind die Fragen und Anmerkungen, die ich für die Storyteller hätte:
  1. Also gut. Mowgli bekommt mit, dass sein Wolfsrudel sich unterhält. Er vermutet, über ihn und seine Zukunft im Rudel, nachdem Shere Kahn eindeutig gedroht hat, keinen Menschen im Dschungel zu dulden. Mowgli beobachtet das Rudel eine Weile, steht auf, geht hin und sagt. „Ich verlasse das Rudel.“ Ich weiß nicht, wie alt er ist, aber er sieht aus wie 8. Er ist bei dem Rudel aufgewachsen. Ich weiß nicht, ob ich mit 8, wenn meine Familie wegen mir bedroht worden wäre solange ich mich in der Stadt aufhalte, auf den Entschluss gekommen wäre, die Familie zu verlassen. Dann bekomme ich einen traurigen Abschiedskuss von Mama und schon wandere ich wohlgemut mit meinem Onkel Bagheera los. Und wenn der dann sagt, du musst in den Nachbarort, dann frag ich, warum? Ich will doch bei dir hier in der Stadt bleiben. What? Wolltest du nicht gerade für deine Eltern die Stadt verlassen? Aber unabhängig davon, hofft man nicht viel eher, dass man bei seiner Familie bleiben kann und dass sie einem gegen das Böse hilft? Als Achtjähriger?
  2. Natürlich werden Mowgli und Bagheera von dem Tiger verfolgt. Bagheera läuft zuvor mit dem Jungen durch eine Gnuherde und kein Gnu interessiert es, dass da eine Raubkatze ist. Weil sie ihn kennen und wissen, dass er keinem Gnu was zu Leide tut? In der Folge jedenfalls werden die beiden von Shere Khan gestellt und Mowgli gelingt es mit der Gnu-Herde zu flüchten. Die läuft zum Schluss auf ein kilometerweites freies Feld hinaus, das von einigen flachen Wasseradern durchsetzt ist. Dann aber kämpfen sich die Gnus in der nächsten Szene einen schmalen Pfad an einem Berg entlang, der auf einer Seite in eine tiefe Schlucht führt. Warum? Klar, Mowgli soll eine Weile unterwegs sein, durch unwegsames Gelände, bis er irgendwann zu Baloo kommt, an einem anderen Ende des Dschungels. Aber warum bleibt die Gnu-Herde nicht in dem flachen Gelände, in dem es unendlich viel Gras und Wasser gibt. Und wenn sie schon weiterzieht, warum dann nicht am Boden bleiben, sondern irgendwelche schlammigen Gebirge hochkraxeln. Das macht doch kein Gnu. Ich würde es jedenfalls nicht machen, wenn ich Gnu wäre. Mowgli wäre sicher auch so irgendwann bei Baloo angekommen. Oder nicht?
  3. Bevor Mowgli auf Baloo trifft und nachdem er nach der langen beschwerlichen Reise mit den Gnus in einem entfernten Dschungelgebiet angekommen ist, pflückt er sich ein paar Beeren von einem Baum. Plötzlich taucht eine Fuchsart auf und jault ihn in seiner Sprache an. Genau, in seiner Sprache. Nicht in menschlicher Sprache, wie alle anderen Tiere bisher, bzw. in ihrer Sprache, die Mowgli versteht. Wäre ja jetzt nicht ungewöhnlich, wenn das für alle Tierarten gilt, die er nicht aus seiner unmittelbaren Umgebung kennt. Aber so ist es nicht. Kaa zum Beispiel oder auch der Affe King Louie können sich mit ihm unterhalten. Alle anderen Affen in King Louie Palast übrigens nicht, so kreischen nur wie Affen. Was ist das Konzept dahinter?
  4. Ich kann mich nicht mehr genau an die Trickfilmversion erinnern, aber ich meine, Kaa hatte da eine wesentlich größere Rolle. Hier taucht sie nur für eine Szene auf. Faszinierend, aber leider etwas zu kurz. Ich hätte ihr auch in dieser Version eine größere Rolle gewünscht.
  5.  Nachdem Baloo verstanden hat, dass es für Mowgli zu gefährlich ist, im Dschungel zu bleiben, solange Shere Khan hinter ihm her ist, verspricht er Bagheera, den Jungen davon zu überzeugen, doch zu den Menschen zu gehen. Aber er tut das, indem er ihm sagt, dass er ihn nicht mehr braucht und eigentlich nie sein Freund gewesen sei. Warum? Was wäre daran schwierig gewesen, ihm zu sagen, dass es auch aus seiner Sicht für ihn das Beste sei, den Dschungel zu verlassen und dass er eingesehen hat, das Bagheera recht hatte. Mowgli wäre vielleicht geknickt gewesen, obwohl er (komischerweise) genau deswegen sein Rudel verlassen hatte. Aber sowohl gegen seinen Lehrmeister Bagheera noch gegen den lustigen Onkel Baloo hätte er doch jemals etwas einwenden können. Natürlich wäre er mitgegangen. Aber die Dramaturgie schrieb was anderes vor. Schließlich musste er ja trotzig und alleine auf einem Ast sitzen, damit ihn die Affenbande klauen konnte. Hm. Hätte man sicher auch anders hinbekommen.
  6. Wirklich merkwürdig war aber das: Ein schlimmes Ereignis, das von Shere Kahn herbeigführt wurde, um Mowgli zurück nach Hause zu locken, damit er ihn töten kann – mir kam das übrigens recht naiv vor, sich darauf zu verlassen, dass der Junge tatsächlich 1. irgendwann davon erfährt (Shere Kahn hatte ja keine Ahnung, wo der Junge mittlerweile war) und 2., ob er dann deswegen auch wirklich zurückkommt. Aber gut, die Dramaturgie verlangt nunmal, dass er sich dem Bösewicht stellt – führt also dazu, dass Mowgli zurückeilt. Nachdem er zuvor über Tage unterwegs war, um bis in King Louie Reich, wahrscheinlich im Norden zu kommen, rennt er in wenigen Minuten zurück zu seinem Wolfsrudel. Wie geht das?
  7. Zuletzt noch eine Sache. Im Endkampf zwischen Shere Khan, Bagheera, Baloo und den Wölfen will auch Mowgli mit eingreifen. Doch Bagheera hält ihn zurück. Er habe nicht die Waffen eines Wolfes. Wenn, dann solle er mit den Waffen (damit sind seine menschlichen Werkzeuge, die hier Tricks genannt werden gemeint) eines Menschen kämpfen. Daraufhin eilt Mowgli in den Dschungel. Als er dort ankommt, entdeckt er etwas, womit er den Tiger besiegen kann und beginnt, diesen ‚Trick‘ im Dschungel zu bauen. Aber warum ist er überhaupt erst in den Dschungel gerannt? Weil er hoffte, da irgendwas zu finden, was ihm helfen könnte? Das wird nicht erzählt.

Abschließend kann man also zum Storytelling sagen, dass offenbar aufgrund der ursprünglichen Buchversion und der Trickfilmadaption bestimmte Stationen vorhanden sein mussten, damit alles erzählt wird, was zum Dschungelbuch gehört. Aber die Wege, die zu diesen Stationen führen, wirken oftmals unmotiviert. Dabei hätten vielleicht ein paar weitere Einstellungen genügt, um die jeweiligen Entscheidungen zu zeigen, die die Geschichte warum zum bekannten Ende führen sollen.
  
Abspann und Soundtrack
Das war noch mal ein großartiges Highlight. Wie man es kennt von Disney-Filmen, haben sich die Macher und Animatoren hierfür wieder etwas ganz Besonderes ausgedacht. Zu King Louie Titel „I Wanna Be Like You“ in der Originalkomposition sieht man auf aufgeklappten Buchseiten des Jungle Book kleine animierte Szenen aus dem Film mit überraschten Charakteren. Sehr lustig und brillant gemacht. Dann folgt noch ein Song von der Kaa-Sprecherin Scarlett Johansson. Der Song hätte auch gut zu einem James Bond Film gepasst. Dementsprechend laufen im Hintergrund Animationen im Sechziger Jahre Stil. Der Titel selbst kommt im Film nicht vor und ist somit nur auf dem Soundtrack erhalten. Ein toller Song. Der wird dann noch getoppt von einer sehr jazzigen, coolen und prima gesungenen „Bare Necessity“-Version von Bill Murray (Balloos Sprecher). Der Titel selbst wird auch im Film gespielt, allerdings dort im Duett mit Mowgli und Baloo. Insgesamt hat mir der Soundtrack sehr gut gefallen und ich fand es auch gut, wie dezent die bekannten Songs „Bare Necessities“ und „I Wanna Be Like You“ in die realistischen Szenen eingesetzt wurden. Der Kauf des Soundtracks lohnt sich auf jeden Fall.

Zum Vorspann kann man noch sagen, dass sich auch hier Disney wieder etwas hat einfallen lassen. Nachdem in den letzten 3D-Animationsfilmen der Jingle mit dem Schloss-Neuschwanstein-Logo auch und spektakulär in 3D umgesetzt wurde, überrascht Disney diesmal mit einer 2D-Bühnen-Version, die dann mit einer Rückwärtsfahrt in den ‚realistischen‘ Dschungel führt, um die erste Szene zu eröffnen. Fein.

Zu erwähnen wäre noch, dass sich Disney zusätzlich für die Tricktechnik und das Compositing Digital Domain und WETA mit ins Boot geholt hat. Immer wieder faszinierend zu sehen, wieviele Menschen an der Realisierung dieses Films mitgearbeitet haben.




Trotz der vielleicht für manchen zu harsch erscheinenden Worte möchte ich noch mal betonen, dass das wirklich Kritik auf höchsten Niveau ist. Wenn es nicht von Disney wäre, wäre ich wahrscheinlich vor Erstaunen in Ohnmacht gefallen. Aber gerade weil es Disney ist, darf man auch ein bisschen Haarspalterei betreiben. 

Also alles in allem ein wirklich großartiges Kinoerlebnis.

Die Kritik ist auch hier auf der INDAC-Seite nachzulesen.

zuletzt noch ein kleiner "Scene-Behind"-Leckerbissen 

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Samstag, 20. Februar 2016

Flucht in ein sicheres Leben - Fantasy-Anthologie

Hier ist es nun in voller Größe. Das ist mein Beitrag zu der Fantasy Anthologie "Flucht in ein sicheres Leben" aus dem Wölfchen Verlag, die in Kürze erscheinen wird. Zur finanziellen Unterstützung des Projekts wurde eine Crowdfunding-Kampagne auf startnext geschaltet. Weitere Informationen  auch zur Idee der Anthologie, den Machern und der Aktion gibt es unten über das startnext-Widget. Bitte unterstützen und teilen! 


Die Illustration wird es natürlich im Buch geben, aber auch als großes Poster. 
Auf der Leipziger Buchmesse kann man es gemeinsam mit Beiträgen weiterer Illustratoren schon überreicht bekommen. 
Zudem wird es am 17.03. um 11.30 Uhr auf der Fantasy-Leseinsel der #LBM16 in Halle 2 eine Projektvorstellung der Herausgeber Tom Daut und Torsten Exter geben.



Daneben gibt es eine Veranstaltungsseite zum Projekt und eine Facebookpage, damit man über die Entwicklung des Projekts, weitere Aktionen und Lesungen auf dem Laufenden bleibt. 

Teilen, Liken und Unterstützen wie gesagt strengstens empfohlen! :)


Querverweis

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Mittwoch, 23. September 2015

Der Karma-Express rollt an! - Kurzgeschichten im A. Fritz Verlag, Frankfurt

Es ist soweit. Der Karma-Express ... und andere Kurzgeschichten aus dem A. Fritz Verlag ist da. 
Darin auch eine Kurzgeschichte von mir mit dem Titel: "Wir sehen uns"

Das Buch ist ab jetzt bereits als eBook überall im Handel erhältlich und in naher Zukunft auch als Printexemplar. Ich muss sagen, das ist ein gelungenes Cover. Mir gefällt es sehr gut. Kann man nur hoffen, dass die deutsche Bahn darauf aufmerksam wird und in ihrem Zugmagazin etwas darüber berichtet. Das wäre doch ein feine Sache. Weitere Informationen zum Buch gibt es hier auf der Verlagsseite.


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Samstag, 13. Juni 2015

The Art of Ria - A comprehensive Comic Artbook @Kickstarter

Zu den RIA-Bänden aus den Produktionsstätten von Atelier Kiecker soll nun ein feines Artbook erstellt werden, das das Production-Design und Concept Art von den am Projekt beteiligten Künstlern in den verschiedenen Produktionsstufen zeigt. Ein Augenschmaus für jeden Comic-, Trickfilm- und Art-of-Books Liebhaber.

Atelier Kiecker zeichnet sich durch seine besondere Herangehensweise an Comic-Projekte aus. Wie bei einer Trickfilmproduktion steht ein ganzes Team von Künstlern aus den unterschiedlichsten Bereichen bereit, Storytelling, Storyboard, Layout, Background Artists, Character und Set-Designer, Coloristen und Szenaristen, um ein perfekt aufeinander abgestimmtes Comic-Universum zu erschaffen.

The Art of Ria zeigt einen Ausschnitt aus einer nunmehr 5-jährigen Schaffensperiode. Atelier Kiecker hat hierzu ein Kickstarter-Kampagne gelauncht, die man auf jeden Fall unterstützen sollte. Ein besondere Leckerbissen für ein außergewöhnliches Comic-Projekt aus deutschen Landen. Derzeit ensteht Band 3 und RIAs Geschichte hat gerade erst begonnen...





Mehr über Atelier Kiecker >>

Das Artbook-Projekt >>

Atelier Kiecker auf Facebook >>

Rezension zu RIA Band 1 >>


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Mittwoch, 13. Mai 2015

lovesign - neues veganes Modelabel bei startnext unterstützen

lovesign, ein neues veganes Modelabel mit erfrischend moderner Sommermode und einer wichtigen Botschaft ist an den Start gegangen. Über startnext soll das Projekt nun Finanzhilfe bekommen.

Hier ist das Kampagnenvideo mit dem bekannten veganen Koch Björn Moschinski als Testimonial: 


Aus dem Kampagnentext:

Worum geht es in diesem Projekt?

unser label ist noch sehr jung - wir sind im dezember 2014 mit den ersten drei shirts an den markt gegangen. nun wollen wir euch mehr auswahl bieten und eine schöne sommercollection umsetzen.
dafür brauchen wir nun euer mitwirken - auch um zu sehen, wie ihr unsere philosophie und unser label findet.
um zu zeigen, was unsere vision ist, haben wir die aktion "i stand up for animals" mit björn moschinskiverwirklicht. das video zeigt sehr schön, wie einer vorausgeht und andere inspiriert bei der guten sache mitzumachen - so entsteht eine große gruppe mit einer tollen dynamik. wir wünschen uns, dass unsere lovesigns so dazu beitragen themen wie tierschutz, veganen lifestyle und nachhaltigkeit ein stylisches image zu geben.

selbstverständlich produzieren wir biologisch und schadstoffarm sowie unter fairen arbeitsbedingungen hergestellte mode. unsere shirts erfüllen die hohen ansprüche von gots oder fairwear. so sind sie für jeden gut - die umwelt, die mitmenschen, die tiere und auch für euch als träger.


Ich wünsche dabei viel Erfolg!

Ich habe mir natürlich schon das schicke Polohemd für Schnellstarter gesichert :)

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Sonntag, 10. Mai 2015

#dpp15 - Wer etwas Gutes tun will, der kann mich mal...

Ja genau, wer etwas Gutes tun will, der kann mich mal als 'Besten Grafiker' für den Deutschen Phantastik Preis 2015 nominieren. Das wäre preisverdächtig fantastisch. Und es ist auch ganz einfach:

Man muss sich nur hier mit seiner Email-Adresse registrieren:

Deutscher Phantastik Preis Vorrunden Formular

einen wirklich kurzen Moment auf den Bestätigungscode warten, eintragen und dann flux auf der Seite mit der Liste für das beste fantastischste Zeug aus der deutschen und internationalen Roman-, Debüt-, Kurzgeschichten- Serien- und sonstiges-Welt in der Zeile bester Grafiker meinen allerwertesten Namen eintragen, der da lautet: Joachim Sohn (in Buchstaben: Joachim Sohn).

Und wenn man nicht weiß, warum, hier gibt es einen kleinen Ausschnitt meines Schaffens:

mein Portfolio (in english)

Und hier die thematisch stärker gebundenen phantastisch-science-fiktionalen Buchcover:

my Cover-Art

Vielen herzlichen Dank!!!

Wir sehen uns dann im Oktober in Dreiech. Also ich auf der Bühne und ihr unten :)

Ciao!

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PS: natürlich kann er auch jeden anderen wählen, von dem er glaubt, dass er es verdient hat. Schließlich bin ich umgeben von hochtalentierten Kollegen. Aber nur wenn es sein muss... (hi hi)

Stimmen aus dem Off: Boah, total witzig ey, schnarch. Ich schmeiß mich weg. Schenkelklopf. Und damit glaubt er, Stimmen zu bekommen? Dieser einfältige Pinsel der Einfalt. Aber meinetwegen, tun wir ihm halt den Gefallen... (doppel-schnarch) ... dafür will ich in dreieich aber nen Bier von dem...

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